top of page

Ausgewälte Projekte

Crystal Vibrations | Artstripe No 21, 2025 | Accenture DACH, Wien

 

Crystal Vibrations, 2025. Serie I–IX, Pigmentdruck, mit Graphit und Farbstift überarbeitet, je 21,9 × 38 cm. Auftragsarbeit für Accenture DACH, Wien.
 

 

Für Denise Schellmann ist alles Zeichnung.

In der Serie „Crystal Vibrations" erforscht sie Wege zur Synthese von Naturwissenschaft, Technik und Kunst. Sie setzt sich darin mit dem zentralen Widerspruch zwischen wissenschaftlichem Fortschritt und künstlerischer Freiheit auseinander. Ihre Arbeit strebt nach der Auflösung von Spannung und Komplexität in dynamischer Harmonie von Form und Farbe.

 

Dieser transmediale Prozess aus Mikroskopie, Fotografie, digitaler Bildbearbeitung, Druck sowie analoger Graphit- und Farbstiftzeichnung verleiht dem Unsichtbaren Sichtbarkeit. Winzige, stark vergrößerte Quarzkristalle dehnen sich spontan zu einem Universum aus. Quarz ist ein zentraler Rohstoff der technologischen Entwicklung. In dieser Arbeit setzt Schellmann künstlerisch um, wofür Accenture heute steht: die Synergie von Technologie und menschlicher Kreativität.
 

Der kreative Prozess: vom Quartz Sand im Mikroskop zum Artstripe No21 "Crystal Vibrations" 2025

Reality | CERN, 2017 | das weisse haus, Wien

 

„Reality“, CERN 2017 Teil der Ausstellung:

Circuit Training - A Foray Into The World Of The Large Hadron Collider

 

Universität für angewandte Kunst Wien in Kooperation mit CERN, HEPHY und Art@CMS @ das weisse haus, Wien Juni 2017

Reality, 2017. Spiegelinstallation, 63 × 63 × 175 cm.

Foto: Brishty Alram


 

Wie real ist real?

 

Die Spiegelinstallation "reality" stellt CERNs Datenfiltersystem als Metapher für unsere selbst geschaffene Wahrnehmung der Realität dar. Bei den Protonen-Kollisionsereignissen am CERN werden in Sekundenbruchteilen so große Datenmengen geschaffen, dass diese weltweit nicht speicherbar sind.

 

Die Daten werden also vorab gefiltert, wodurch, bei der Suche nach den Ursprüngen des Universums, nur mehr ein Bruchteil des tatsächlichen Datenmaterials übrigbleibt.

In der Spiegelinstallation lässt sich in diesem Sinne das reale Bild vom konstruierten Ab-Bild nicht mehr unterscheiden.

Reality, 2017. Spiegelinstallation, 63 × 63 × 175 cm.

Foto: Brishty Alram

 

Danube Dash I | Open Art 2025, Summerstage U4 Rossauerlände

Schellmann erforscht das Biotop „Donaukanal Wien" direkt vor der Summerstage. Sie verleiht Elementen der dauerhaft fluiden Biomasse einen bleibenden Moment der Sichtbarkeit.

 

In einem transmedialen Prozess aus Mikroskopie, Fotografie, digitaler Bildbearbeitung, Druck sowie analoger Graphit- und Farbstiftzeichnung verbindet sie ortsbezogen Wissenschaft und Kunst. Das Werk entsteht im kreativen Dialog mit vielfach vergrößerten Algen-Strukturen.

 

Im Zeichnen zeugen ihre Striche vom Entzücken über diesen enthüllten Mikrokosmos. Die Natur setzt dabei den Rahmen für die Auswahl von Farben und Formen. Die Kunst wiederum erweitert diese spontan.
 

Danube Dash I, 2025. Pigmentdruck, mit Graphit und Farbstift überarbeitet, 34 × 11 cm (Original-Print). Open Art Summerstage 2025, U4 Rossauerlände, Wien.

Foto: Milisa Prod

 

The Arscientic Andism – my romantic manifesto

Kurzfilm, 17 min, 2020

Masterarbeit Art & Science, Universität für angewandte Kunst Wien, in Kooperation mit dem CERN

 

"The Arscientic Andism – my romantic manifesto", ist Schellmanns Masterarbeit im Studium Art & Science (Virgil Widrich) an der Universität für angewandte Kunst Wien, entstanden in Kooperation mit dem CERN. Der Kurzfilm von 2020, siebzehn Minuten, verbindet Videoperformance und ein Manifest in dreizehn Prinzipien. Grundlage sind zahlreiche Gespräche mit Physikern am CERN über das Leben und Arbeiten im Zwischenraum von Kunst und Wissenschaft. Film,

 

Trailer und das vollständige Manifest finden sich hier.

 

The Arscientic Andism – my romantic manifesto, 2020. Offizielles Filmplakat.

Foto: Petra Rautenstrauch.
 

bottom of page